Ich fühle mich, wie ein Wanderer in zwei Welten

 

Wenn ich in meinem Atelier sitze und arbeite, 

dann empfinde ich es so, dass alles gleichzeitig passiert:

 

Das Chaos in mir wütet und gleichzeitig empfinde ich eine tiefe Stille, 

ich kann beides gleichzeitig wahrnehmen, dass es da ist

und ich sehe auch - dadurch, dass ich mich in beiden Welten bewegen kann -

die Unwirklichkeit der Geschichte, 

die Unwirklichkeit der Gedanken, 

keine objektive Wahrheit.

 

Das Ego will das zwar, 

will Recht haben, 

aber es ist nur meine Interpretation.

 

Die Inspiration kommt aus der Stille,

kommt aus einem Raum,

in dem Worte keine Bedeutung mehr haben.


Komplementärgedicht von Kristin Weber: